- Welche Gründe sprechen für eine Darmsanierung und wann sollte ich eine Darmreinigung durchführen?
Ein verschmutzter
Darm voller Ablagerungen, Fäulnis und Gärung ist der ideale Nährboden für eine
Vielzahl von Krankheiten und gesundheitlichen Beschwerden. Aber wie
kommt es zu diesen Ablagerungen im Darm und warum leidet fast die
gesamte westliche Bevölkerung unter verschlackten Därmen?
Hauptursache
dafür ist unsere viel zu stark schleimbildende Ernährung. Stark
schleimbildend sind alle Nahrungsmittel, die einen hohen Anteil an
Eiweiß in Kombination mit Fett und Kohlehydraten enthalten. Das sind in
erster Linie Milch und Milchprodukte mit hohem Fettanteil, Fleisch und
Wurst, aber auch der übermäßige Genuss von Getreide, besonders die
"verfeinerten" Weißmehlprodukte. Extrem schleimbildend sind alle Arten
von Süßigkeiten und Süßspeisen aus Industriezucker, wovon die
Schokolade besonders schleimbildend wirkt.
Alle
diese Nahrungsmittel bilden eine Schicht klebriger Kotmassen über die
empfindliche Darmschleimhaut. Dieser klebrige Schleim ist der ideale
Nährboden für alle Arten von schädlichen Bakterien und Pilzen. Dem Darm
fehlen Ballaststoffe. Das sind grobe unverdauliche Pflanzenfasern.
Deshalb ist er nicht mehr in der Lage all diesen klebrigen Abfall
hinauszubefördern. Also lagert sich dieser zähe Fäkalienkleister dort
ab, wo er gerade ist und diese Schichten werden dicker und immer dicker.
Ist
der Darm erst einmal so richtig vollgekleistert, fehlen nur noch
Medikamente, besonders Antibiotika, Alkohol, Drogen, Nikotin,
Konservierungsstoffe, Spritzmittel und Trinkwasser mit Chlor und schon
ist die gesunde lebendige Darmflora restlos hinüber und der Platz wird
frei für alle Arten von schädlichen Pilzen, Fäulnisbakterien, Würmern
und Darmegeln. Der ständige Zeit- und Leistungsdruck unserer
Gesellschaft, psychische Konflikte und der übliche Bewegungsmangel
schwächen zusätzlich unser Verdauungssystem und tragen ihren Teil zu
einer völligen Verschlackung des Darms bei.
Die
älteren Ablagerungen von Kotmassen, die direkt an der Darmschleimhaut
liegen, mineralisieren mit der Zeit. Dadurch hört die Fäulnis in diesen
Schichten zwar auf, aber diese Kotmassen werden dadurch so hart und
dicht wie Fassadenputz. Darüber lagern sich immer neue klebrige
Schichten, die wiederum mineralisieren und steinhart werden.
Um
diesen Vorgang zu verdeutlichen, gibt es einen sehr anschaulichen
Vergleich: Stellen Sie sich einmal vor, Sie gehen jeden Tag auf die
Toilette, aber benutzen niemals die Toilettenbürste. Sehr bald wird Ihr
WC nicht nur sehr unangenehm aussehen, sondern auch noch einen
penetranten Geruch durch die gesamte Wohnung verbreiten. Diese Prozedur
werden Sie wohl kaum jahre- oder sogar jahrzehntelang durchziehen
können, denn Ihre Toilette wird bald völlig verstopft sein und Sie
bekommen Ärger mit Ihren Nachbarn und/oder Ihrem Vermieter.
Aber
genau das obige muten Sie Ihrem Körper zu, wenn Sie ihn ständig mit
schleimbildender Nahrung vollstopfen, ihm aber die notwendigen
Ballaststoffe versagen. Die Ballaststoffe übernehmen in diesem Beispiel
die Funktion der Toilettenbürste und helfen dem Darm, die Kotmassen
genau dorthin zu befördern, wo sie hingehören: Aus dem Körper raus und
ab in die Toilette.
Fehlen
Ihrem Körper diese Ballaststoffe, bleiben diese Kotmassen an Ort und
Stelle. Die nachfolgenden Kotmassen können sich immer schwerer ihren
Weg durch die vielen Ablagerungen hindurch bahnen. Besonders stark
sieht man das Ergebnis dieser Jahrzehnte währenden Ernährungsfehler an
den sogenannten Wohlstands- oder Bierbäuchen. Diese unnatürlich
aufgedunsenen Bäuche erinnern teilweise an eine Schwangerschaft im 12.
Monat und sind in vielen Fällen nichts anderes als Kotbäuche,
aufgetrieben von Unmengen an abgelagerten Kotmassen.
Was
passiert jetzt, wenn wir unsere Ernährung umstellen und wieder so
richtig gesund und ballaststoffreich essen, z.B. Rohkostsalate und
Obst? Dazu nehmen wir noch all die herrlichen Nahrungsergänzungen
voller lebenswichtiger Vitalstoffe zu uns. Jetzt ist doch alles wieder
in Butter oder?
Leider
meistens nicht! Zunächst einmal wird das meiste davon überhaupt nicht mehr von
der Darmschleimhaut aufgenommen. Sie kann diese wundervollen
Vitalstoffe, Lebensbausteine für den Körper, gar nicht mehr aufnehmen,
um sie den Zellen zuzuführen. Denn die Darmschleimhaut ist so
vollständig mit harten bis klebrig- schleimigen Kotmassen überkleistert,
so dass die Vitalstoffe nicht mehr bis zur Darmschleimhaut vordringen
können, um von ihr aufgenommen zu werden. Was die Darmschleimhaut statt
dessen ständig aufnimmt sind die Stoffwechselprodukte all der vielen
Pilze und Fäulnisbakterien und sonstiger schädlicher Keime, die in den
faulig-klebrigen Altlasten den idealen Nährboden finden. Also findet
trotz Zufuhr der besten Lebensmittel und Vitalstoffe eine ständige
Selbstvergiftung des Körpers über den Darm statt. Und all diese
wundervolle Vollwertkost fängt auch noch an zu faulen und zu gären,
bevor sie überhaupt den Darm wieder verlassen konnte und trägt so sogar
noch zur weiteren Selbstvergiftung bei.
Die
Folge davon sind: Verschlackung, Vergiftung und Schwächung des gesamten
Organismus, oft verbunden mit Hautkrankheiten, Rheumatische Erkrankungen, Übersäuerung
des Körpers, dickflüssiges Blut, Verpilzung, Depressionen und vieles
mehr. Auch eine gründliche Entsäuerung, Entschlackung und Blutreinigung
nützt da nicht viel. Das saubere Blut wird durch die Fäulisprozesse im
Darm sofort wieder mit neuen Säuren und Stoffwechselgiften
angereichert. Endstadium ist eine vollständige Verschlackung des
gesamten Körpers und Schädigung durch Vergiftung sämtlicher Organe.
"Der Tod sitzt im Darm" wusste schon der griechische Arzt Hippokrates
vor ca. 2 400 Jahren.
Übliche Behandlungen bei einem verschlackten Darm sind Darmspülungen mit Wasser, die sogenannte Hydro-Colon-Therapie. Diese wunderbare Methode verschafft häufig sofortige Linderung. Wenn man allerdings bedenkt, dass besonders die älteren mineralisierten Kotablagerungen
regelrecht steinhart wie Fassadenputz an der Darmschleimhaut
festsitzen, kann man sich vorstellen, dass manchmal noch etwas mehr getan werden muss, als den Darm mit Wasser auszuspülen. Sogar die neueren klebrig-schleimigen Kotmassen werden
kaum damit herausgespült. Dennoch bringen diese Darmspülungen, da sie
eine Menge Fäulnisstoffe aus dem Darm spülen, eine spürbare Entlastung
und Erleichterung, die in einigen Fällen leider nur sehr kurzfristig anhält, solange
noch Ablagerungen im Darm zurückbleiben, die nicht herausgespült werden können. Aber zusätzlich zu einer Darmreinigung mit Kräutern sind Darmspülungen überaus empfehlenswert.
Um
die abgelagerten Kotmassen wirklich effektiv auszuspülen, sollten sie
zuerst einmal mit verschiedenen Kräutern aufgeweicht werden. Diese
aufgeweichten Kotmassen können auf diese Weise sehr leicht
hinausgespült werden, oft zum großen Erstaunen der Ärzte und
Heilpraktiker, die in diesem Falle diese Hydro-Colon-Therapie
durchführen. Jedoch sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass bei
Darmspülungen kein mit Chlor versetztes Leitungswasser verwendet wird.
Das Chlor wird dem Leitungswasser zugesetzt, um Mikroorganismen
abzutöten und genau das macht das Chlor aus dem Leitungswasser auch in
deinem Darm: Alles was noch lebt, ob schädlich oder lebensnotwendig,
wird effektiv abgetötet.
Was können Sie also tun, um den Darm wieder von all seinen Ablagerungen zu befreien?
Um sich wieder sauber, gesund und fit zu fühlen gibt es nur einen Weg: Die schleimigen und verhärteten Kotablagerungen im Darm müssen aufgeweicht und gründlich entfernt werden. Nur so wird allen schädlichen Bakterien, Pilzen und Würmern jeglicher Nährboden und damit auch die Lebensgrundlage entzogen. Das geht am besten durch eine intelligente und gut durchdachte Darmreinigung, auch Darmsanierung genannt. Hauptbestandteil fast jeder bewährten
Darmreinigung sind indische Flohsamenschalen (Plantago ovata) - eine Spitzwegerichart, die nichts mit Flöhen zu tun hat. Diese Flohsamenschalen bestehen zu 87 % aus Ballaststoffen und weichen nicht nur ganz wunderbar die harten schleimigen Kotmassen auf, sondern binden auch noch Fäulnisstoffe an sich, die beim Aufweichen freigewordenen sind.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil einer effektiven Darmreinigung ist eine sinnvolle Kräutermischung, die Ihrem Körper dabei hilft, die aufgeweichten Kotmassen möglichst schnell wieder aus Ihrem Körper heraus zu transportieren.
Man sollte allerdings nicht der Täuschung unterliegen, in ein paar Tagen einen völlig freigeputzten Darm zu bekommen. Was in vielen Jahren falscher Ernährung angesammelt wurde, kann auf keinen Fall (jedenfalls nicht ohne dabei mit der Zunge über den Fussboden zu schleifen in wenigen Tagen wieder in Ordnung gebracht werden. Es ist in so einer kurzen Zeit
logischerweise nicht möglich, den Darm wirklich sanft und effektiv von
allen Ablagerungen zu befreien. Erfahrungsgemäß beginnen die abgelagerten Kotmassen erst in 4 - 5 Wochen richtig aufzuweichen und es dauert seine Zeit, bis alles restlos hinausbefördert wurde. Deshalb sollte eine Darmreinigung mindestens 3 - 4 Monate lang durchgeführt werden, um einen wirklichen Nutzen zu erzielen.
Eine Darmsanierung ist immer dann sinnvoll, wenn Sie nicht gerade Ihr Leben lang von Vollwertkost gelebt haben.
Eine Darmsanierung ist auch bei folgenden Gegebenheiten sinnvoll:
- ganz besonders bei sogenannten „Bierbäuchen", die in vielen Fällen tatsächlich Kotbäuche sind, angefüllt mit alten Kotablagerungen,
- nach einer Antibiotika-Behandlung,
- bei Darmpilz,
- bei Verdauungsproblemen, wie zum Beispiel Durchfälle, Verstopfung, Blähungen,
- wenn ihr Körper deutlich verschlackt ist, z. B. bei starker Cellulite
- wenn Sie viele schleimbildende Nahrungsmittel zu sich nehmen, wie z. B. Milchprodukte, Schokolade und Süßspeisen,
- wenn Sie sich sehr Ballaststoffarm essen,
- wenn Sie stark unter Körpergerüchen und Hautunreinheiten leiden,
- wenn Sie einfach etwas tun wollen, um ihre Gesundheit zu erhalten und Ihr Wohlbefinden steigern wollen.
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